Roma - absence-of-fear.de - Architektur der U-Bahn-Stationen und S-Bahn-Stationen weltweit
Roma








Die Metropolitana di Roma (kurz Metro) ist die U-Bahn der italienischen Hauptstadt Rom. Sie besteht aus zwei normalspurigen Linien, die sich x-förmig kreuzen. Betrieben wird die Metropolitana di Roma von der Gesellschaft ATAC S.p.A.

1954 wurde die erste Linie eröffnet. Sie verbindet die Innenstadt mit dem für die Weltausstellung errichteten neuen Stadtteil E.U.R.. Die Strecke führte zunächst von Stazione Termini (Hauptbahnhof) nach Laurentina im Süden der Stadt und stellt den Südast der heutigen Linie B dar. Der Abschnitt hat eine Länge von 11 km, von denen 6 km unterirdisch in offener Bauweise errichtet wurden. 1990 wurde die Linie B um 8 km (davon 7 km unterirdisch, teilweise in offener Bauweise und teilweise im Schildvortrieb errichtet) bis Rebibbia in Richtung Nordosten verlängert. Heute ist die Strecke 18,2 km lang, weist 22 Stationen und ca. 350.000 Fahrgäste pro Tag auf.

Die Linie A wurde 1980 eröffnet. In Betrieb ging die Strecke zwischen Anagnina im Südosten und Ottaviano im Nordwesten, nahe der Vatikanstadt. Die Strecke verläuft − mit Ausnahme einer Brücke über den Tiber − komplett unterirdisch. Der Innenstadtabschnitt wurde im Schildvortrieb aufgefahren, die äußeren Streckenteile in offener Bauweise erstellt.

Am 29. Mai 1999 erfolgte darüber hinaus die Inbetriebnahme einer 4,5 km langen, im Schildvortrieb errichteten Verlängerung von Ottaviano bis Valle Aurelia im Westen. Eine Verlängerung mit drei weiteren Stationen bis Battistini wurde schließlich am 1. Januar 2000 eröffnet. Die Linie A ist heute 18,4 km lang, hat 27 Stationen und ca. 500.000 Fahrgäste pro Tag werden hier befördert.

Finanzierungsschwierigkeiten und komplizierte Planungsprozesse trugen dazu bei, dass der Netzausbau für eine Stadt von der Größe Roms nur sehr langsam vorangeschritten ist. Metrobauarbeiten haben sich in Rom stets länger hingezogen als ursprünglich geplant. Ein spezielles Problem sind dabei die zahllosen archäologischen Überreste im Stadtuntergrund Roms. Dieses Problem konnte dadurch gemildert werden, dass Streckenabschnitte in größerer Tiefe angelegt wurden, so dass archäologisch relevante Erdschichten nur im Zugangsbereich der Stationen durchstoßen werden.

Seite „Metropolitana di Roma“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 31. Mai 2010, 21:11 UTC. URL: http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Metropolitana_di_Roma&oldid=75028460 (Abgerufen: 19. Juni 2010, 16:12 UTC), Nutzung und Weiterverarbeitung unter Creative Commons Attribution/Share-Alike License 3.0 möglich.

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